KOVIEH-Vollversammlung 2026: Ein Jahr im Rückblick und der Blick nach vorn

KOVIEH-Vollversammlung 2026: Ein Jahr im Rückblick und der Blick nach vorn

KOVIEH-Vollversammlung 2026: Ein Jahr im Rückblick und der Blick nach vorn
Insgesamt nahmen 10 Verwaltungsräte an der Sitzung teil, darunter Obmann Michael Treyer und Vizeobmann Andreas Jäger. Der Einladung folgten zudem Ehrengäste wie Landesrat Luis Walcher, Dr. Manfred Lochmann als Rechnungsprüfer, der Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol Herbert Von Leon sowie dessen Mitgliederbetreuer Herr Johannes Stauder. Weitere anwesende Vertreter waren Siegfried Gatterer (Obmann der Vereinigung der Südtiroler Tierzuchtverbände), Lorenz Müller (Obmann des Kleintierzuchtverbands), Alberich Hofer (Obmann des Rinderzuchtverbands), und Jakob Johann Huber (Obmann des Braunviehzuchtverbands). Ebenfalls anwesend waren Geschäftsführer wie Peter Zischg (Braunviehzuchtverband), Christian Plitzner (BRING) und Dieter Herbst (Rinderzuchtverband), Mitarbeiter des KOVIEH sowie Chefredakteur vom Südtiroler Landwirt Dr. Bernhard Christanell. Auch KOVIEH-Kunde Franz Marini kam zur Vollversammlung.
Die Sitzung begann pünktlich um 10:00 Uhr mit einer herzlichen Begrüßung durch Obmann Michael Treyer. In seiner Eröffnungsrede hob er das erfolgreiche Geschäftsjahr hervor, das durch Rekordpreise, einen Umsatz von über 30 Millionen Euro und steigende Anlieferungszahlen geprägt war. Besonders betonte er die Bedeutung des Projekts „ALPS BEEF – SÜDTIROL“ sowie die gute Zusammenarbeit im Haus der Tierzucht. Trotz dieser positiven Aspekte stehe das KOVIEH aber auch vor großen Herausforderungen, wie die Übernahme des öffentlichen Schlachthofs Bozen und die Umstellung von der regionalen auf die nationale Tierdatenbank.
Im Anschluss stellte Geschäftsführer Martin Tröger den Tätigkeitsbericht 2025 vor und bot somit einen detaillierten Rückblick auf das erfolgreiche Tätigkeitsjahr. Insgesamt konnten 38.536 Tiere vermarktet werden. Damit wurde das Ergebnis von 2024 um 3.319 Tiere übertroffen. Besonders in der Vermarktung von Kleintieren gab es einen bemerkenswerten Aufschwung, rund 2.000 Schafe und Ziegen konnten im Vergleich zum Vorjahr mehr verkauft werden. In den meisten Kategorien kam es zudem zu deutlichen Preissteigerungen. Bei den Rindern und Kälbern stiegen die Durchschnittspreise am stärksten.
Anschließend stellte Buchhalter Daniel Prossliner den Finanzbericht mit Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung für das Jahr 2025 vor. Dabei gab er detaillierte Erklärungen zu den jeweiligen Posten ab. Trotz hoher Aufwendungen im Zusammenhang mit der Vermarktung der Tiere konnte im Geschäftsjahr 2025 ein positives Ergebnis erzielt und ein Gewinn erwirtschaftet werden.
Die Grußworte der Ehrengäste nahmen einen wichtigen Stellenwert in der Versammlung ein. Landesobmann des Südtiroler Bauernbundes Daniel Gasser hob die erfreulich hohen Viehpreise sowie die gute Zusammenarbeit in der regionalen Fleischvermarktung hervor. Er lobte die Arbeit des KOVIEH, die Übernahme des Schlachthofs Bozen sowie den Einsatz der Verantwortlichen und unterstrich die Wichtigkeit kleinstrukturierter Betriebe. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die Anforderungen der Digitalisierung nur im gemeinsamen Miteinander zu bewältigen sind. Der Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, Herbert von Leon, richtete ebenfalls einige Grußworte an die Anwesenden. Er gratulierte zur positiven Bilanz und freute sich über die gute Zusammenarbeit der Verbände. Außerdem unterstrich er, dass der Raiffeisenverband die Aufgabe hat, seine Mitgliedsgenossenschaften bestmöglich zu unterstützen. Landtagsabgeordneter Franz Locher sprach über die Herausforderungen in der Landwirtschaft. Besonders für Betriebe, wo keine Rentabilität gegeben ist, sei es schwierig jene Herausforderungen zu bewältigen. Neben großen landwirtschaftlichen Einrichtungen, wie den Schlachthof in Bozen, müssen auch kleinstrukturierte Höfe erhalten bleiben, betont Locher. Zudem hebt er den engen Zusammenhang zwischen Tourismus und Landwirtschaft hervor. Schließlich richtete auch Landesrat Luis Walcher einige Worte zur Versammlung. Er machte deutlich, dass der Schlachthof Bozen schon immer überdimensioniert gewesen sei und daher ein Neubau in kleinerer, bedarfsgerechter Form geplant werde, abgestimmt mit den Viehverbänden. Zudem hob er hervor, dass für die Almwirtschaft eine passende Erschließung notwendig sei. In Bezug auf die Wolfsproblematik verwies er auf einen geschätzten Bestand von rund 200 Tieren in Südtirol und stellte klar, dass ein gemeinsames Vorgehen im Alpenraum beim Monitoring und bei Maßnahmen entscheidend sei, um die Almwirtschaft langfristig zu sichern.
Nach den Berichten der Ehrengäste erkundigte sich Michael Treyer nach Anmerkungen aus der Runde. Auf die Frage von KOVIEH-Kunde Franz Marini zu möglichen Zahlungsausfällen bei hohen Viehpreisen erklärte er, dass Käufe nur bei beglichenen offenen Posten möglich seien, um Risiken zu vermeiden, und verwies zugleich auf die schnelle Veränderbarkeit der Markt- und Preissituation. Zudem wurde angesprochen, dass aufgrund der Wolfsproblematik vermehrt Kleintiere geliefert werden und rasch Lösungen nötig sind, um die Haltung von Schafen und Ziegen langfristig zu erhalten.
 
Im Anschluss waren alle Anwesenden zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen, um die Gespräche fortzusetzen.
 
Mitarbeiter/in für Metzgerarbeiten im Schlachthof von Bozen gesucht!

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siehe weiter Muster Formular

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